Fitim Sela – Kein Tag ist genau gleich.
Gesichter der BOGG
Wer an die Arbeit eines Hausmeisters denkt, hat oft Reparaturen, Werkzeug und technische Kontrollen vor Augen. Doch der Berufsalltag von Fitim Sela ist weit vielseitiger. Als Hausmeister der BOGG sorgt er dafür, dass Gebäude, Anlagen und Infrastruktur reibungslos funktionieren – und das in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt.
Sein Arbeitstag beginnt meist mit einem Rundgang durch die Gebäude. Anlagen werden kontrolliert, kleinere Reparaturen erledigt und Anliegen von Mitarbeitenden aufgenommen. «Kein Tag ist genau gleich», erzählt Fitim. Oft kommen spontane Aufgaben dazu, die rasch gelöst werden müssen.
Für Fitim ist deshalb klar: Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle. «Die Technik entwickelt sich ständig weiter. Deshalb muss man immer wieder Neues lernen.» Kurse, Schulungen und der Austausch mit anderen helfen ihm, mit den Veränderungen Schritt zu halten.
In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung auch seinen Beruf stark verändert. Gebäudeautomation, Energieüberwachung und digitale Steuerungen gehören heute zum Alltag. «Viele Prozesse sind einfacher und transparenter geworden. Man kann Probleme schneller erkennen und teilweise reagieren die Systeme sogar automatisch», erklärt er.
Besonders schätzt er die Vielfalt seines Berufs. «Ich arbeite mit Menschen, Technik und Gebäuden – jeder Tag bringt neue Herausforderungen.» Und es bereitet ihm Freude zu wissen, dass seine Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren des Betriebs leistet.
Dafür braucht es aber auch neue Kompetenzen. Neben handwerklichem Geschick sind heute technisches Verständnis und die Bereitschaft, Neues zu lernen, gefragt. Fitim arbeitet regelmässig mit digitalen Gebäudesystemen, Überwachungstools und Programmen für Wartungen und Dokumentationen. Selbst das Smartphone ist zu einem wichtigen Arbeitsinstrument geworden. Denn vieles, was ein gut funktionierendes Gebäude ausmacht, bleibt für andere unsichtbar. «Hinter einem funktionierenden Gebäude steckt viel Planung, Verantwortung und technisches Wissen. Vieles passiert im Hintergrund.»
Für die Zukunft wünscht sich Fitim, dass Technik und Mensch weiterhin gut zusammenspielen:
«Digitale Lösungen sollen die Arbeit unterstützen und erleichtern, aber der persönliche Kontakt und die Erfahrung bleiben genauso wichtig.»
Neue Technologien haben ihn dabei nie abgeschreckt. «Wichtig ist für mich, keine Angst vor neuen Technologien zu haben, sondern neugierig zu bleiben.» Schritt für Schritt hat er sich in neue Systeme eingearbeitet, ausprobiert und bei Bedarf Unterstützung von Fachpersonen oder Kollegen geholt. Ein Wunsch, der nicht nur für seinen Beruf gilt, sondern für die gesamte Arbeitswelt.










